Der erste Schritt besiegelt das Schicksal…

Ich kann mir kein seligeres Wissen denken, als dieses Eine: Dass man ein Beginner werden muss. Einer, der das erste Wort schreibt hinter einen jahrhundertelangen Gedankenstrich.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) in Theoretische Schriften. Aufsätze und Rezensionen. „Notizen zur Melodie der Dinge“ – Erzähler und Lyriker

Ich habe mir lange Zeit überlegt, wie ich diese Zeilen der Startseite beginnen soll. Dort war ein Zitat von Rainer Maria Rilke, welches mir so gut gefällt, da es mit sehr einfachen Worten meine Intention auf den Punkt bringt.
So mancher Anfang ist doch ziemlich schwer und es kostet einiges an Überwindung einen gewissen Schritt zu machen und ihn dann auch konsequent zu gehen. In der letzten Zeit habe ich mich immer wieder gefragt, wie man an einen Punkt gelangen konnte, an dem man aufgehört hat zu fallen und anschließend wieder aufzustehen.
Als kleines Kind war es noch ganz einfach die Dinge in Handlungen umzusetzen – unabhängig davon, wie oft man hingefallen und wieder aufgestanden ist. Mit zunehmendem Alter ist mir dies jedoch immer schwerer gefallen.

Da gab es einfach immer wieder zu viele Gedanken –
Zu viel Perfektion und Ehrgeiz –
Zu viele Befürchtungen und Ängste –
Zu viele „Aber“ –
Zu viele Vorstellungen und Wünsche –
Zu viele unkonkrete Ziele –
Zu viel falscher Stolz –
Zu viele Erinnerungen an vergangene Zeiten –
Zu viel von all den Stolpersteinen und zu wenig von mir.

Aus diesem Grund habe ich im August 2019 einen Entschluss gefasst:
Ich möchte endlich wieder damit beginnen mein Leben aktiv zu gestalten. Ich möchte damit aufhören, all die erstrebenswerten Ziele auf die lange Bank zu schieben und auf den „richtigen“ Moment zu warten. Auf ein Zeitfenster zu warten, an dem ich die Dinge mit Motivation und Elan angehe, obwohl die Zeit viel schneller rennen kann als ich sie jemals aufholen werde.

Über all die neuen Anfänge und den möglicherweise steinigen Weg möchte ich bloggen.

Die Macht der Imagination

Gedanken, Wünsche, Ziele, Träume, Hoffnungen und all jene Vorstellungen, die man von sich und dem Leben hat, sind für mich wie Seifenblasen. Wir können sie fliegen lassen, in dem wir sie durch Pusten in die reale, offene Welt hinaustragen. Doch so manch eine Seifenblase ist dafür noch nicht bereit. Die Wenigsten von ihnen sind in der Lage eine gewisse Distanz zurückzulegen bevor sie zerplatzen.
Doch vielleicht ist es notwendig sie einfach immer wieder fliegen zu lassen – um zu sehen wie weit sie beim nächsten Flug kommen werden.
Imaginationen sind etwas sehr bedeutungsvolles für mich, da ich ein sehr kreativer und fantasiebehafteter Mensch bin. Umso schwieriger fällt es mir, mich nicht immer in „Wunschvorstellungen“ zu begeben.

All die Anfänge, Höhen, Tiefen, Stolpersteine, Motivationsanker und viele Dinge mehr möchte ich in diesem Blog mit meinen Lesern teilen. Auch wenn ich im stressigen Alltag nicht immer die Worte finden werde, um kontinuierlich an diesem Blog zu arbeiten – so wird es hier dennoch von Zeit zu Zeit immer wieder neuen Input, neue Gedanken und neue Updates geben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dich dazu entschließt mich bei meinem Weg durch Berge und Täler zu begleiten. Eventuell befindest Du dich ja selbst bereits auf dem gleichen Weg? Und möglicherweise können sich Gedanken und Erfahrungen ergänzen.
Scheue daher nicht davor zurück mir einen Kommentar, ein Like, eine Frage oder eine Idee unter Beiträgen zu hinterlassen. Ich werde immer die Zeit finden um darauf zu antworten und freue mich sehr über neue Anregungen, Motivatoren oder einfach eine andere Sicht der Dinge.
Gerne darfst du natürlich auch diesen Blog abonnieren, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

In diesem Sinn möchte ich mit einem Zitat abschließen und heiße dich damit herzlich Willkommen auf The False Choice.

Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken!

Hugo von Hofmannsthal (1874 – 1929) – österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist und Mitbegründer der Salzburger Festspiele
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